Zentrale Themen sind für mich die Politik, die Sicht des Lebens, die soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, die ganze Umwelt und natürlich auch Aspekte der Ökonomie, von der wir leben und die auch über die Verteilung untereinander bestimmt.
Ich habe das Glück, in einem Land in Europa zu leben, in dem man relativ frei wirken kann, viele Möglicheiten hat, sich zu entfalten und die Sicherheit auf der rechtlichen und sozialen Basis relativ gut ist. Schwachpunkte haben alle Systeme und es ist an uns, Fortschritte zu unterstützen und Rückschritte in die Schranken zu weisen. In fast allen Belangen sind die Leidtragenden die Mehrheit und die Minderheit bestimmt. Am Schlimmsten sind Minoritäten, die sich nicht selbst wehren können, weil ihnen das Recht dazu fehlt.
Philosophie ist eine grosse und spannende Materie. Es lässt sich vieles unter diesem Titel platzieren. Religionen, Ansichten der Psychologie, Weltanschauungen, Konklusionen im Umgang mit Menschen,... Grundsätzlich sollte man vorsichtig sein, Menschen in ihrem Glauben an eine monotheistische Obrigkeit, an das Nichts und an viele verschiedene Mächte belehren zu wollen. Ja, bei dieser Warnung geht es um Glauben. Ich finde es viel wichtiger, was wir tun, nicht was wir glauben. Und in nächtelangen Diskussionen sollten wir den grössten gemeinsamen Nenner finden. Die unterschiedlichen Ansichten ermöglichen uns und unserem Gegenüber Quantensprünge. Seien wir kritisch offen und werfen wir nie alles über Bord. Jede Erfahrung lässt uns wachsen, jeder Sturm macht uns stärker und lässt uns die Sonne danach geniessen.